Als Lichtband werden Fenster bezeichnet, die aufgrund ihrer Masse mehr Licht ins Innere des Hauses gelangen lassen als herkömmliche Fenstermodelle. Den charakteristischen Namen erhalten diese Bauteile auch aufgrund ihrer Optik von aussen, denn meist ziehen sie sich wie ein Band über die Fassade.
Das liegt vor allem daran, dass der Unterschied zwischen Breite und Höhe in der Relation deutlich grösser ausfällt als bei herkömmlichen Massen: Ein Lichtband wirkt optisch langgezogen und schmal. Die gängigen Möglichkeiten zum Einbau sind:
- quer in der Fassade liegend
- senkrecht als bodentiefes Fenster
- quer über Eck
- als bodentiefes Dachfenster
Vor allem bei quer verbauten Lichtbändern muss allerdings nicht das gesamte Fenster aus einer Scheibe bestehen. Vielmehr zählt die Bauart auch dann noch als Lichtband, wenn mehrere Flügel nebeneinander platziert werden – unabhängig davon, ob die Glasfläche durchgehend ist oder durch Mittelpfosten unterbrochen wird.
Bei senkrechten Fenstern ist auch die Integration eines Ober- oder Unterlichts in die Konstruktion möglich, ohne dass der Effekt, den ein Lichtband auf Innenraum und Fassade hat, dabei verloren geht.