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Fenster-Einbruchschutz

So schützen Sie Haus und Wohnung

Einbruchschutz sollte nicht erst dann zum Thema werden, wenn es bereits zu spät ist. Mit geeigneter Sicherheitstechnik können Sie Ihr Zuhause gezielt besser schützen. Besonders Fenster und Türen stellen nach wie vor die grösste Schwachstelle am Haus dar. Ohne angemessenen Einbruchschutz benötigen die Täter oft nur Sekunden, um mit einfachsten Werkzeugen in die Wohnung zu gelangen.

Mit einigen wenigen Massnahmen können Sie die Sicherheit in den eigenen vier Wänden signifikant erhöhen. Dazu gehören unter anderem moderne Beschläge, abschliessbare Fenstergriffe und eine einbruchsichere Verglasung. Was Sie darüber hinaus tun können, um sich und Ihre Wertsachen zu schützen, erfahren Sie hier.

Experten-Empfehlung: Was ist wirklich sinnvoll?

Die beste Fenstersicherung hängt davon ab, wo sich das Fenster befindet und in welchem Zustand es ist. Bei einem ohnehin geplanten Fenstertausch ist ein geprüftes Gesamtsystem die sinnvollste Lösung. Sind Rahmen, Flügel und Beschläge noch in gutem Zustand, kann eine fachgerecht ausgeführte Nachrüstung den Einbruchschutz deutlich erhöhen.

Situation Empfehlung
Neubau oder kompletter Fenstertausch Geprüftes Fenster nach SN 1627, für leicht erreichbare Bereiche möglichst RC 2
Bestehendes, technisch intaktes Fenster Geprüfte Nachrüstprodukte und Sicherheitsbeschläge, möglichst nach DIN 18104
Fenster im Erdgeschoss, an Balkon oder Terrasse Mechanische Sicherung von Griff- und Bandseite besonders wichtig
Kellerfenster und Kellerlichtschächte Fenstersicherung mit geeigneten Gittern bzw. gesicherten Lichtschachtabdeckungen kombinieren
Mietwohnung Möglichst reversible Lösungen wählen und Eingriffe in Fenster oder Rahmen vorab abstimmen

Was empfiehlt die Polizei?

  • Mechanische Sicherungen sollten beim Einbruchschutz an erster Stelle stehen.
  • Für Neu- und Umbauten werden geprüfte Fenster und Fenstertüren nach SN 1627 ab RC 2 empfohlen.
  • RC 2 N kann im Einzelfall eine Alternative sein, besitzt jedoch keine vorgeschriebene einbruchhemmende Sicherheitsverglasung.
  • Ein abschliessbarer Fenstergriff allein ersetzt keinen einbruchhemmenden Beschlag.
  • Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren sollten bei Abwesenheit vollständig geschlossen werden. Gekippte Fenster gelten nicht als geschlossen.

Fenster-Widerstandsklassen

Wie lange ein geprüftes Fenster einem definierten Einbruchsversuch standhält, wird über die Widerstandsklasse nach SN 1627 beschrieben. Die Klassen reichen von RC 1 bis RC 6. Für Wohngebäude ist vor allem RC 2 relevant.

Widerstandsklasse nach SN 1627 Widerstandsdauer Empfehlung
RC 1 N / Kein ausreichender Schutz
RC 2 N min 3 Min. Bereiche ohne Glasangriff
RC 2 min 3 Min. Standard für Wohngebäude
RC 3 ca. 5 Min. Erhöhter Widerstand gegen zusätzliche Hebelwerkzeuge
RC 4-6 ca. 10 - 20 Min. Für Gewerbe, Behörden, Hochsicherheit

Die angegebene Widerstandsdauer beschreibt die aktive Werkzeugkontaktzeit innerhalb eines standardisierten Prüfverfahrens und nicht die gesamte Dauer des Tests.

RC 4 bis RC 6 spielen im normalen Wohnbereich nur selten eine Rolle. Statt die Widerstandsklasse möglichst hoch anzusetzen, ist es wichtiger, alle relevanten Zugänge sinnvoll und aufeinander abgestimmt zu sichern.

Tatvorgehen und Schwachstellen am Fenster

Für einen effektiven Einbruchschutz muss zwischen Gelegenheitstätern und erfahrenen Tätern unterschieden werden.

Für rund 80 Prozent aller Einbruchsdiebstähle sind Gelegenheitstäter verantwortlich, die sich ihre Ziele spontan aussuchen.

Sie greifen vor allem dort an, wo sie glauben, auf wenig Widerstand zu treffen. 

Gelingt der Einbruch nicht innerhalb von zwei bis drei Minuten, geben sie meist auf. Die Gefahr, entdeckt zu werden, ist dann einfach zu gross.

Auch bei den Einbruchsmethoden gibt es mehrere Möglichkeiten. Einige davon kommen häufiger zum Einsatz als andere. Dennoch sollten Sie immer alle der genannten Schwachstellen nachrüsten. Denn führt eine Methode nicht direkt zum Erfolg, probieren Einbrecher gelegentlich auch andere Methoden.

Einbruchsmethoden und wie Sie sich schützen können

Das Aufhebeln von Fenstern und Türen ist die bei weitem beliebteste Einstiegsmethode: 56 Prozent der Türen und sogar 67 Prozent der Fenster bzw. Fenstertüren werden auf diese Weise aufgebrochen.

Das überrascht kaum, denn für diese Methode benötigt der Eindringling nicht mehr als einen Schraubendreher und eventuell einen Keil. Mit ein wenig Übung sind Fenster und Türen ohne entsprechende Sicherung innerhalb von Sekunden aufgehebelt, und das meist völlig geräuschlos.

Gegenmassnahme:

Einbruchhemmende Fensterbeschläge | Zusatzschlösser

Unter Tätern ebenfalls beliebt und fast genauso einfach ist das Durchstechen der Glasdichtung in der Nähe des Fenstergriffs.

Auch dafür wird lediglich ein Schraubenzieher benötigt, mit dem der Griff so bewegt werden kann, dass sich das betreffende Fenster bzw. die Terrassentür einfach von aussen öffnen lässt. Diese Technik ist ebenfalls sehr leise und hinterlässt oft noch nicht einmal sichtbare Schäden.

Gegenmassnahme:

Abschliessbare Fenstergriffe

Die Scheibe greifen Einbrecher vergleichsweise selten direkt an. Denn zerbrechendes Glas verursacht Lärm, durch den Nachbarn alarmiert werden könnten. Zudem besteht immer das Risiko einer Verletzung. Zum Glasdurchgriff kommt es deshalb in weniger als 10 Prozent aller Einbruchsfälle. Dabei schlägt der Einbrecher die Scheibe nahe des Griffs ein. Anschliessend kann er hindurchgreifen und das Fenster oder die Terrassentür über den Griff öffnen.

Gegenmassnahme:

Einbruchsichere Glasscheiben | Abschliessbare Fenstergriffe

Ähnlich verhält es sich mit dem sogenannten Glasdurchstieg, den Eindringlinge in weniger als 1 Prozent aller Einbrüche wählen. Da dafür die Verglasung komplett aus dem Rahmen entfernt werden muss, ist die Verletzungsgefahr sehr gross. Andererseits erfordert ein Einbruch auf diesem Wege nur wenig Geschick und geht entsprechend schnell vonstatten. Deshalb sollten Sie auch diese Methode bei der Wahl Ihrer Fenstersicherungen unbedingt berücksichtigen.

Gegenmassnahme:

Einbruchsichere Glasscheiben

Schwachstellen am Fenster

Grundsätzlich sind drei Elemente für den Einbruchschutz wichtig:

Einbruchhemmende Fensterbeschläge

Sicherheitsbeschläge wie eine Pilzkopfverriegelung zeichnen sich durch besonders hohe Stabilität aus und bieten besten Schutz vor Einbrechern.

Sicherheitsbeschläge

Einbruchsichere Glasscheiben

Eine einbruchhemmende Verglasung verhindert, dass Einbrecher die Glasscheibe Ihres Fensters oder Ihrer Terrassentür einfach einschlagen.

Sicherheitsglas

Abschliessbare 
Fenstergriffe

Abschliessbare Fenstergriffe dienen einerseits als Kindersicherung, andererseits leisten sie auch einen wichtigen Beitrag zu gesicherten Fenstern.

Zusatzschlösser

Erst die Kombination dieser drei Bauteile ergibt einbruchsichere Fenster, die allen Angriffen durch Einbrecher widerstehen können.


Wissenswertes im Überblick

Für einbruchhemmende Fenster ist eine Sicherheitsverglasung unerlässlich, denn gewöhnliches Floatglas stellt für Einbrecher keinerlei Hindernis dar. Unterschieden wird hier zwischen Einscheibensicherheitsglas (ESG), Verbundsicherheitsglas (VGS) und durchwurfhemmender Verglasung. In der Praxis trägt ESG jedoch kaum zur Einbruchsicherung bei und reduziert lediglich das Verletzungsrisiko im Falle der Zerstörung.

VSG und durchwurfhemmendes Sicherheitsglas setzen dagegen auf dasselbe technische Prinzip: Sie bestehen immer aus zwei oder mehr Floatglasscheiben, die mindestens einlagig mit einer elastischen und reissfesten PVB-Folie verklebt werden. Wird die Scheibe dennoch zerbrochen, bleiben die Glasstückchen an der Folie haften und erschweren den Einbruchsversuch zusätzlich.

Welcher Krafteinwirkung Verbundsicherheitsglas standhält, wird mithilfe einer Stahlkugel ermittelt, die aus 9 Meter Höhe fallengelassen wird. Durchwurfhemmende Verglasung muss dagegen eine bestimmte Anzahl von Axtschlägen aushalten, ohne zu zerbrechen.

Anhand dessen lässt sich der Einbruchschutz durch Sicherheitsglas dann gemäss der europäischen Norm DIN EN 356 in unterschiedliche Widerstandsklassen einteilen.

Die richtigen Beschläge können entscheidend sein, wenn es darum geht, Einbrecher möglichst lange aufzuhalten. Denn hochwertige Beschläge sind stabil gefertigt und halten selbst gewaltsamen Versuchen, das Fenster auszuhebeln, problemlos stand.

Sicherheitsbeschläge verbinden Flügel und Rahmen üblicherweise an deutlich mehr Punkten als gewöhnliche Beschläge. Ein typisches Beispiel dafür sind Pilzkopfzapfen. Wie der Name schon verrät, sind diese Bolzen wie Pilze geformt und greifen exakt in die dafür vorgesehenen Sicherheitsschliessbleche. Dadurch verbindet die Pilzkopfverriegelung den Fensterflügel an mehreren Stellen fest mit dem Rahmen. Ergebnis: Das Fenster lässt sich von aussen nicht mehr aufhebeln.

Kunststoff, Holz und Aluminium können grundsätzlich für einbruchhemmende Fenster eingesetzt werden. Entscheidend ist nicht allein das Material, sondern die geprüfte Konstruktion aus Rahmen, Flügel, Beschlag, Verglasung und Befestigung.

Fenstertypen nach Material

Nachrüsten an bestehenden Fenstern

Beim Kauf neuer Fenster können Sie von vornherein Einfluss auf die richtige Sicherheitsausstattung nehmen. Doch auch bei schon vorhandenen Fenstern müssen Sie nicht auf guten Einbruchschutz verzichten. Als Experte für Sicherheitstechnik hat sich unser Partner-Hersteller ABUS auf zusätzliche Fenstersicherungen spezialisiert, die Sie ganz leicht nachrüsten können.

Die folgenden mechanischen Sicherungen entsprechen den aktuellen Normen DIN 18104 Teil 1 und DIN 18104-2 (einbruchhemmende Nachrüstprodukte für Fenster und Fenstertüren). Sie sind darüber hinaus VdS-anerkannt und können problemlos selbst montiert werden.

Mechanische Sicherungen zum Nachrüsten:

fensterversand.ch bietet eine grosse Auswahl an Fenster-Zusatzschlössern von ABUS. Egal, ob Sie ein kompaktes Modell suchen oder ein zweistufiges System wie das FTS 206: Für jedes Fenster und jede Fenstertür bieten wir das passende Fenster-Zusatzschloss. Auch bei diesen Schlössern wird ein Schlüssel zum Entriegeln benötigt.

Glasbruchmelder

Glasbruchmelder

Um Ihre Fenster rundum gegen Einbruch zu sichern, sollten auch die Glasscheiben geschützt werden. Hierfür haben wir den Glasbruchmelder GBM 7300 von ABUS im Angebot. Er wird auf der Scheibe angebracht und reagiert auf die Ultraschallfrequenzen, die beim Glasbruch entstehen.

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Fenstergriff-Schloss mit Alarm-Funktion

Schloss mit Alarm-Funktion

Das Fenstergriff-Schloss ABUS FO 400A kombiniert mechanischen Einbruchschutz mit elektronischer Sicherung und lässt sich dabei wie ein abschliessbarer Fenstergriff bedienen. Manipulationsversuche werden verhindert und lösen zugleich einen rund 110 Dezibel lauten Alarm aus.

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Stangenschlösser

Stangenschlösser

Mit einem Fenster-Stangenschloss schützen Sie alle nach innen öffnenden Fenster, auch Doppelflügel-Fenster und Terrassentüren. Wir bieten hier zwei Varianten an: Das ABUS FOS 550 mit Alarm-Funktion sowie das ABUS FOS 650 mit 3-fach Verriegelung und optionalem Alarm.

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Bodenschließblech

Bodenschliessblech

Das Bodenschliessblech BSB 550 von ABUS ist optionales Zubehör zur sicheren Bodenverankung des Fenster-Stangenschloss FOS 550. Besonders nützlich ist es bei engen Einbauverhältnissen, wenn der Fensterrahmen unterhalb des Flügels weniger als 23 mm hoch ist.

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Moderne Technik im Kampf gegen Einbrecher

Neben einbruchhemmenden Verglasungen kommen auch elektrische und digitale Warnsysteme ins Spiel. Alarmanlage und -glas, elektrische Türöffner, Fingerprint-Scanner und Sicherheitscodes am Smartphone u.ä. sind zweifellos die Zukunft.

Automatische Haustechnik bewährt sich im Notfall als wirksamer Beitrag zur Sicherheit. Zum Beispiel meldet eine Sensorsteuerung offene Fenster, sobald die Bewohner das Haus verlassen und die Haustür zusperren. Diese Elektronik lässt zugleich die Rollladen automatisch rauf- und runterfahren und schaltet von Zeit zu Zeit das Licht ein. So wirkt das Haus von aussen immer belebt und potenzielle Täter werden getäuscht.

Wann lohnt sich das Nachrüsten und wann ein neues Fenster?

Nachrüsten eher sinnvoll Neues Fenster eher sinnvoll
Rahmen und Flügel sind stabil und unbeschädigt Rahmen oder Flügel sind beschädigt oder stark gealtert
Wärmedämmung und Dichtigkeit sind noch ausreichend Fenster weist zusätzlich deutliche energetische Schwächen auf
Nur die Sicherheitsausstattung soll verbessert werden Sicherheit, Wärmeschutz und Komfort sollen gleichzeitig verbessert werden
Geeignete Nachrüstbeschläge sind verfügbar Bestehende Konstruktion lässt sich technisch nur eingeschränkt aufrüsten
Eine gezielte Sicherung einzelner Fenster ist geplant Bei Renovierung oder Neubau soll ein geprüftes Gesamtsystem eingesetzt werden
Fenster mit Sicherheitsausstattung konfigurieren

Nachrüsten ohne Bohren und von innen

Nicht jede Fenstersicherung erfordert neue Bohrungen im Rahmen. Welche Lösung infrage kommt, hängt jedoch davon ab, welchen Schutz Sie erreichen möchten. Gerade beim Fenster-Einbruchschutz von innen sollte zwischen einfachen Zusatzfunktionen und geprüfter mechanischer Sicherung unterschieden werden.

Ein vorhandener Fenstergriff lässt sich häufig gegen einen abschliessbaren Griff austauschen, indem die bereits vorhandenen Befestigungspunkte genutzt werden. Auch elektronische Fensterkontakte oder Alarmmelder gibt es in Ausführungen, die geklebt oder geklemmt werden.

Solche Lösungen sind praktisch, bieten aber nicht automatisch den gleichen Widerstand wie verschraubte und geprüfte mechanische Nachrüstsicherungen. Für wirksamen Einbruchschutz empfiehlt die Polizei geprüfte mechanische Systeme und eine fachgerechte Montage.

Viele mechanische Sicherungen befinden sich vollständig auf der Raumseite. Dazu gehören beispielsweise Zusatzschlösser, Stangenschlösser, Bandseitensicherungen und Fenstergriff-Schlösser. Dadurch bleibt die Aussenansicht des Fensters weitgehend unverändert.

Bei der Auswahl sollte nicht nur die Griffseite berücksichtigt werden. Ein ausgewogenes Sicherungskonzept schützt möglichst alle relevanten Angriffspunkte des Fensters.

In einer Mietwohnung sind reversible Lösungen besonders praktisch. Ein abschliessbarer Fenstergriff lässt sich beispielsweise später wieder gegen den ursprünglichen Griff austauschen. Auch bestimmte Sensoren können ohne dauerhafte Veränderungen montiert werden.

Sollen dagegen zusätzliche Sicherungen in Rahmen oder Flügel verschraubt oder Beschläge umfangreich verändert werden, sollte die Massnahme vorher mit dem Vermieter abgestimmt werden.

Kosten

Wer Fenster-Einbruchschutz nachrüsten möchte, muss nicht zwangsläufig alle Fenster vollständig ersetzen. Die Kosten hängen vor allem von Art und Anzahl der Sicherungen, vom vorhandenen Beschlagsystem, von der Fenstergrösse und vom Montageaufwand ab.

Kosten für die Nachrüstung

Massnahme Aufwand Kostentendenz
Abschliessbarer Fenstergriff gering €
Aufschraubbare Zusatzsicherung gering bis mittel €-€€
Bandseitensicherung mittel €€
Fensterstangenschloss mittel €€
Austausch bzw. Aufrüstung des Beschlags mittel bis hoch €€
Einbruchhemmende Neuverglasung hoch €€€
Neues Sicherheitsfenster hoch individuell

Position im Gebäude: Welche Fenster benötigen besonderen Einbruchschutz?

Erdgeschoss-Fenster sichern

Fenster im Erdgeschoss sowie Balkon- und Terrassentüren sind meist direkt erreichbar. Bei einem Neubau oder Fenstertausch ist es daher empfehlenswert mindestens die Widerstandsklasse RC 2 zu verwenden. Bei bestehenden Fenstern sollte die mechanische Sicherung von Griff- und Bandseite im Mittelpunkt stehen.

Fenster

Dachfenster sichern

Ein Dachfenster ist nicht automatisch unerreichbar. Befindet es sich etwa oberhalb einer Garage, eines Anbaus, eines Balkons oder einer Dachterrasse, kann auch hier zusätzlicher Schutz sinnvoll sein. Entscheidend ist daher weniger das Stockwerk als die tatsächliche Erreichbarkeit. Verriegelung, Verglasung und ergänzende Sensorik sollten entsprechend der Situation ausgewählt werden.

Dachfenster

Kellerfenster sichern

Kellerfenster befinden sich häufig in bodennahen oder schlecht einsehbaren Bereichen. Werden diese zur Belüftung häufig gekippt, benötigen sie besondere Aufmerksamkeit. Neben der Fenstersicherung können stabile Fenstergitter oder gegen Abheben gesicherte Lichtschachtabdeckungen den Zugang erschweren. 

Kellerfenster

Gekippte und offene Fenster

Jedes gekippte Fenster ist in den Augen eines Einbrechers ein offenes Fenster. Denken Sie deshalb beim Verlassen des Hauses immer daran, alle Fenster ordentlich zu schliessen und die entsprechenden Fenstersicherungen zu verriegeln. Das gilt selbstverständlich auch für Kellerfenster und Dachfenster.

Häufig gestellte Fragen

Durch die Kippstellung ist der Fensterflügel nicht so geschlossen und verriegelt wie im normalen Schliesszustand. Ein gekipptes Fenster sollte deshalb bei Abwesenheit nicht als gesichert betrachtet werden und sollte bereits beim kurzen Verlassen des Hauses vollständig geschlossen werden.

Für besondere Situationen gibt es zusätzliche Sicherungslösungen. Häufig gekippte Fenster können beispielsweise durch geeignete Gitter geschützt werden. Für den normalen Wohnbereich bleibt ein vollständig geschlossenes und mechanisch gesichertes Fenster jedoch die sicherere Lösung.

Sie haben noch Fragen?

Wenn Ihre Frage hier noch nicht beantwortet ist, dann rufen Sie uns einfach unter 0800 11 10 10 an. Unsere Fachexperten stehen Ihnen gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.

Oder Sie vereinbaren direkt einen telefonischen Beratungstermin. Ob für einen Neubau oder eine Renovierung, Sie erhalten bei uns eine individuelle Fachberatung, damit Sie Ihr Wunschprodukt genau nach Ihren Vorstellungen konfigurieren können.

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