Pergola meint in den meisten Fällen eine an ein Gebäude angelehnte Halbdach-Konstruktion, die zum Beispiel Pflanzenbewuchs ermöglicht und häufig als dezente Überdachung der Terrasse genutzt wird. Das Dach wird dabei von vier Säulen getragen, die Seiten bleiben immer offen. Anders als eine Markise aus Stoff ist eine Pergola nicht nur dekorativ, sondern auch stabil und langlebig und kann daher ganzjährig genutzt werden. Durch flexibel steuerbare Lamellen im Dach können Sie die Sonne je nach Bedarf ganz oder teilweise durchlassen oder vollständig abschirmen.
Bei fest geschlossenem Dach spricht man von einem Pavillon, während eine freistehende Pergola im Garten beispielsweise auch als Gartenlaube oder Freisitz bezeichnet wird. Im mediterranen Raum finden sich die Bauten auch häufig als Laubengänge über Wegen, die das Haus und einen im Garten gelegenen Sitzplatz verbinden. Die von Säulen getragenen, rankenbewachsenen Querverstrebungen spenden für die sonnenverwöhnten Ziergärten der Toskana einen angenehmen Halbschatten. Mit ihrer Kombination aus praktischem Sonnenschutz, hoher Vielseitigkeit und romantischer Optik hat sich die Gartenpergola auf der ganzen Welt etabliert.