In der Schweiz werden neue Fenster bezuschusst, sofern sie als Massnahme zur Reduktion des Energieverbrauchs eines Gebäudes beitragen. Mit dem Gebäudeprogramm werden deshalb energetische Sanierungen finanziell unterstützt. Hier erfahren Sie mehr über die möglichen Förderungen und ihre Voraussetzungen.
Wer eine Modernisierung seiner Fenster plant und dabei von einem Zuschuss profitieren möchte, kann diesen über verschiedene Wege beantragen. Wichtig ist jedoch, dass der Fenstertausch in jedem Fall zu einer Verbesserung der Wärmedämmwerte und somit zu einem niedrigeren Energieverlust durch die Gebäudehülle führt. Zudem muss der Antrag stets vor dem Beginn der Sanierung eingereicht werden. Mit den Fördergeldern möchten Bund und Kantone einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und die Energiekosten langfristig senken.
Übersicht der staatlichen Förderprogramme für Gebäude
Auch 2026 werden die Dämmung der Gebäudehülle, der Heizungstausch, umfassende Sanierungen und energieeffiziente Neubauten gefördert, um den CO2-Ausstoss von Gebäuden zu reduzieren. Für diese Vorhaben sind verschiedene Förderungen vorgesehen. Hier erhalten Sie einen Überblick der Programme, mit denen Sie einen Zuschuss für neue Fenster anfragen können. Welche Förderung die richtige für Ihr Bauvorhaben ist, hängt von den geplanten Massnahmen und deren Umfang ab.
Diese Förderung ist die bekannteste in der Schweiz. Das Programm konzentriert sich auf energetische Sanierungen und bezuschusst dabei auch die Einzelmassnahmen Fenster erneuern bzw. Fenster tauschen. Bedingung ist, dass die neuen Fenster bessere U-Werte aufweisen. Die Förderhöhe hängt vom jeweiligen Kanton und der erreichten Energieeinsparung ab.
Das Impulsprogramm der Kantone spezialisiert sich auf Energieeffizienzmassnahmen und ergänzt das Gebäudeprogramm mit zusätzlichen Fördermitteln für Heizungen. Zudem kann ein Gebäudehüllenbonus beantragt werden, wenn mind. 90 Prozent der Fassade und des Dachs wärmegedämmt und die GEAK-Effizienzklassen C oder B erreicht wurden.
Bei energetisch wirksamen Sanierungen kann eine Steuerersparnis erreicht werden, indem Massnahmen wie z. B. die Fenstersanierung vom besteuerbaren Einkommen abgezogen werden. Wichtig ist dabei, dass das Gebäude selbst bewohnt wird und die Fenster-Erneuerung zu einer energetischen Verbesserung führt.
Die Förderbedingungen der Kantonen variieren, deshalb sollten Sie sich zusätzlich bei der Beratungsstelle Ihres Kantons informieren.
Fenster erneuern mit Förderung
Neben dem Fenster-Zuschuss decken die Fördermittel auch gesamte Gebäudesanierungen, Neubauten, sowie indirekte Massnahmen wie z. B. Energienachweise und Coachings ab.
Geförderte Massnahmen
Sanierung in Etappen
Sanierung ohne Etappierung
Einzelmassnahmen
Wärmeschutzprojekte
Indirekte Massnahmen
Neubauten
Warum lohnt es sich, Fenster zu sanieren?
Die Sanierungsprogramme fördern Fenster und Türen, um Häuser thermisch zu verbessern und damit effizienter und klimafreundlicher zu machen. Durch undichte, schlecht gedämmte Fenster und Aussentüren entweicht Wärme nach aussen, wodurch mehr geheizt werden muss. Mit neuen Fenstern können Heizkosten eingespart werden, was wiederum auch den Geldbeutel schont. Ein Fenstertausch lohnt sich aufgrund verschiedener positiver Effekte:
Neue Fenster erhöhen den Wohnkomfort durch weniger Zugluft, Kälte oder Feuchtigkeit
Die Sanierung der Fenster tragen zum Werterhalt Ihrer Liegenschaft bei
Aktuell lohnt sich der Fenstertausch besonders, da es viele attraktive Förderungsangebote gibt
Neue Fenster reduzieren die Energiekosten
Das Einsparen von Energie ist gut für die Umwelt und ist ein Beitrag zum Klimaschutz
Zuschuss für neue Fenster
Der Zuschuss ist Teil der Förderung für die Massnahmen “Wärmedämmung Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich” und bezieht sich auf die verbesserte Wärmedämmung durch neue, energieeffiziente Fassadenelemente. Um den Zuschuss zu erhalten, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Jeder Kanton stellt individuelle Förderbedingungen auf. Informieren Sie sich unbedingt bei der zuständigen Beratungsstelle Ihres Kantons.
Wie viel Förderung bekommt man für neue Fenster?
Die genaue Höhe des Förderbetrags ist kantonal unterschiedlich. Der Betrag setzt sich aus flächenabhängigen Beiträgen und kantonalen Zuschlägen zusammen. Der Bund gibt nur den Rahmen vor – die Umsetzung erfolgt durch die Kantone. Wichtig: Fenster werden nicht allein gefördert, sondern nur in Kombination mit der Fassadendämmung oder einer Gesamtsanierung.
Ein Energieberater der zuständigen Beratungsstelle bestimmt die förderfähigen Kosten der Sanierung und hilft Ihnen bei der Umsetzung des Sanierungsfahrplans.
Bedingungen für den Zuschuss
Förderfähig sind:
Gebäude mit Baubewilligungsjahr vor 2000
Nur im Ausgangszustand beheizte Gebäudeteile
Bauteile mit einem U-Wert ≤ 0,20 W/m2K
Bauteile, die zu einer Verbesserung von mind. 0,07 W/m2K führen
Ab 10’000 Franken Förderbeitrag: pro Antrag ist ein Gebäudeenergieausweis der Kantone mit Beratungsbericht (GEAK Plus) Bedingung
Schritt für Schritt zum Fördergeld
Beratungsstelle kontaktieren
Vor Beginn des Bauvorhabens bei der Energieberatungsstelle informieren.
Energieberatung einholen
Gebäudeenergieausweises erhalten und Empfehlungen einholen.
Sanierungskonzept erstellen
Detaillierte Planung, um Risiken zu vermeiden.
Sanierung durchführen
Umsetzung der geplanten Massnahmen.
Fördergelder erhalten
Nach dem erfolgreichen Abschluss erfolgt die Auszahlung.
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Neue Fenster können mit dem Gebäudeprogramm (GEAK/CECB) gefördert werden. Ebenfalls möglich sind steuerliche Abzüge. Einige Kantone bieten ausserdem zusätzliche, regionale Subventionen an.
Die Fenster dürfen höchstens einen U-Wert von 0,20 W/m²K erreichen und müssen mindestens zu einer Verbesserung von 0,07 W/m²K führen, um eine Förderung zu erhalten.
Die Förderung kann von privaten Haushalten sowie Unternehmen zur Gebäudesanierung genutzt werden.