Fensterbankabschlüsse sind in vier verschiedenen Varianten erhältlich. Sie richten sich in erster Linie nach der Beschaffenheit der Fassade. Putzfassaden, Klinker- oder Steinfassaden und WDSV-Fassaden haben an dieser Stelle unterschiedliche Anforderungen. Als Material dient in den meisten Fällen Aluminium, weil auch die Aussenfensterbänke in der Regel aus Alu bestehen. Dieses Material ist besonders beständig gegen Wettereinflüsse, allen voran Nässe und UV-Strahlung. In der im Baugewerbe gängigen Legierung AlMg1 unter Zunahme von Titan und Magnesium entsteht ein zuverlässiger Widerstand gegen mechanische Verformung. Zu den Varianten der Fensterabschlüsse gehören:
- Putzabschlüsse
- Klinkerabschlüsse
- Gleitabschlüsse
Gleitabschlüsse sind zusätzlich zum Aluminium auch aus Kunststoff erhältlich. Ausserdem bieten Gleitabschlüsse einen Dehnungsausgleich, woraus sich auch der Name ableitet. Dieser Ausgleich lohnt sich besonders bei verputzten Fassaden.
Der Grund sind Temperaturunterschiede in Sommer und Winter, unter denen sich das Aluminium der Fensterbänke geringfügig ausdehnen bzw. zusammenziehen kann. Bei diesem kleinen Spiel können potenziell Risse in der Fassade entstehen.
Gleitabschlüsse funktionieren dabei als Dämpfer. Besonders wichtig ist das bei WDSV-Fassaden, um die Dämmung vor Schäden zu schützen, da bereits kleinere Beschädigungen die Dämmwirkung massgeblich beeinflussen.