Erkerfenster haben vor allem im englischsprachigen Raum eine lange Tradition. Ursprünglich fand man Erker nur als Altarnischen in den altehrwürdigen Burgen Englands, bald aber fanden die praktisch veranlagten Burgherren auch andere Verwendungsmöglichkeiten für den gewinkelten Gebäudevorbau: Unter anderem wurde er als Abort, Aussichtspunkt oder zur Stationierung von Bogenschützen an der Mauer genutzt.
Im Lauf der Zeit wurden Erker mehr und mehr als künstlerisches Gliederungsmotiv und zur optischen Aufwertung der Fassade in allen erdenklichen Bauwerken integriert.
Auch bei Erkerfenstern ist die richtige Isolierung unabdingbar. Um Strassenlärm effektiv draussen zu halten, bietet sich eine Schallschutzverglasung an.
Heutzutage erweitern Erker den Raum nicht nur optisch, sondern eignen sich mit der richtigen Möblierung ausgezeichnet als kleine Oase der Ruhe im Haus und bieten durch die grossen Fenster zudem einen schönen Ausblick. Aber auch Kommoden oder Regale finden ihren Platz im Erker und erhöhen so den Stauraum des Zimmers.